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JUICE Nr. 173 - Megaloh (Front) / SSIO (Back) - März/April 2016 - inkl. Megaloh / SSIO JUICE Exclusive EP

SKU: 7801205-10000000

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Groove Ausgabe Juli/August 2016 Vinyl Special

 

Beschreibung

Details

THEMEN DER AUSGABE:

Titel: MEGALOH – RAPKOMPLETTPAKET
Ziemlich genau zehn Jahre ist es her, dass Megaloh zum ersten Mal auf mehreren Seiten in der JUICE stattfand. Damals ging es um große Pläne: Mega sah Deutschrap in Kinderschuhen, und wie so viele vor ihm, war er gekommen, das Game auf links zu krempeln. Seine Agenda setzte er auf eine Dekade an. Und hätte man zur Halbzeit eine Bilanz gezogen, wäre vielleicht ein müdes Lächeln drin gewesen. Megaloh sah sich zwischenzeitlich von der Industrie in die Knie gezwungen. Dass ihm mit »Endlich Unendlich« noch mal ein Überraschungserfolg gelingen sollte, hätte er damals selbst nicht mehr geglaubt. Heute trägt der Berliner zu Recht den Titel des Lieblingsrappers deines Lieblingsrappers; einen zweiten seiner Art, der Inhalt und Technik auf solch hohem Level miteinander verschmilzt, sucht man hierzulande vergebens. Doch Megaloh gibt zu verstehen, dass er noch längst nicht am Ziel ist. Wenn »Endlich Unendlich« eines war, dann ein Startschuss. Jetzt muss es fließen. Deutschrap baut auf den »Regenmacher«.

Titel: SSIO – DER SCHLAUMACHER
Wer über die Punchlines von Ssio nicht lacht, kann kein guter Mensch sein. Tatsächlich war sich Rapdeutschland selten so einig, wie über den dreibeinigen Kanalreiniger, der sich in den letzten Jahren subgenreübergreifend zu everybody’s darling mauserte: Die Jungs am Block feiern das Bonner Original mit dem »Spezial Material« für seinen Entertainmentfaktor, tätowierte Vollbarthipster zitieren seinen Slang und die popkulturellen Querverweise – und selbst die Ewiggestrigen lieben den Alles-Oder-Nix-­Adjutanten spätestens seit »BB.U.M.SS.N.« für seine mehrsilbigen Reimketten und den Beatgeschmack, der irgendwo zwischen Puffys Mittneunziger-Hochglanz-R’n’B und dem Westküsten-Bounce eines DJ Quik liegt. Der gehypteste Deutschrapper im Frühjahr 2016 ist tatsächlich Kritikerliebling, Straßenstar und Teilzeit-Comedian in einem.

MACKLEMORE & RYAN LEWS – LANDFLUCHT NACH VORNE
»The Heist« hieß das letzte Album von Macklemore & Ryan Lewis, und diese Platte war wirklich ein Coup: 86 Wochen lang hielt es in den amerikanischen Billboard-Charts, hat sich allein in den Staaten fast zwei Millionen Mal verkauft und wurde als »Best Rap Album« mit einem Grammy ausgezeichnet (mit im Rennen: Jay Z, Kanye West, Kendrick Lamar und Drake). Der Erfolg hätte größer also kaum sein können, die Erwartungen an den Nachfolger aber auch nicht. Dementsprechend war auch der Druck, doch die beiden Jungs aus Seattle haben ihm standgehalten. Nun kommt endlich besagter Nachfolger, hört auf den etwas sperrigen Namen »This Unruly Mess We’ve Made« und schickt sich unumwunden an, die Erfolgsgeschichte des Duos weiterzuschreiben. Wir sprachen mit Frontmann Macklemore über die Entstehungsgeschichte zur Platte, über Angst, Vaterfreuden und Kool Moe Dee.

HAFTBEFEHL & SIDO VS. THE BEATS
Der Ofen ist an. Ein süßlicher Duft kriecht durch die Katakomben der Essener Grugahalle. Plätzchen stellt Siggis Weihnachtsbäckerei jedoch keine her. Noch wirkt die Stimmung vor dem Red Bull Soundclash gelöst, auch dank Mithilfe von Mary-Jane. Medienprofi Sido frühstückt seine Pressetermine routiniert ab. Kontrahent Hafti hingegen ist außerplanmäßig verschwunden – spontane Shoppingtour in Essen-City. Als niemand mehr damit rechnet, fliegt die Tür zum vielleicht 15 Quadratmeter großen Backstage-Räumchen auf. Haftbefehl tritt langen Schrittes ein, fläzt sich neben Sido aufs Sofa. »Ich hab mir ne Hose gekauft, Digger«, gibt er zufrieden zu Protokoll. Sido grinst, blickt auf die vor ihm ­aufgebauten Gerätschaften und fragt: »Machen wir ‚Vs. The Beats‘?« Ja, machen wir.

PUSHA T – »ICH BIN NICHT EUER ERZIEHUNGSBERECHTIGTER«
Selbst mit The Clipse hat Pusha T nie Millionen von Alben verkauft, aber heute respektiert man ihn, als gehörte ihm die ganze verdammte Bank. Kanye West bezeichnet den 38-Jährigen als »Herz der HipHop-Kultur« und ernannte ihn Ende 2015 zum Präsidenten seines Labels G.O.O.D. Music. Großproduzenten rennen Pusha T die Studiotür ein, wenn der Mann aus Virginia Beach ein neues Album plant. Nun gibt es sogar zwei: Das unlängst veröffentlichte Warmup-Programm »Darkest Before Dawn: The Prelude« und das für April geplante Hauptwerk »King Push«. Wird sich der ewige Kritikerliebling damit endgültig zum Superstar krönen?

ALI AS – RICHTUNG SICHTUNG
Ein Album in den Top-20, Auftritte auf der splash!-Hauptbühne und bei Circus HalliGalli, daneben mythenreiche Ghostwrtiting-Jobs und eine Tour mit MoTrip – 2015 kann als das erfolgreichste Jahr in Ali As’ Karriere bezeichnet werden. Doch von schwindendem Erfolgshunger ist das Münchner Punchline-Monster weit entfernt, die Spekulationsschrauben der Erwartungshaltung wurden durch die Bekanntgabe eines Kollegah-Features sogar noch angezogen. Bevor Ende März mit dem Release seines dritten Albums »Euphoria« die Ruhe endgültig dem Sturm weicht, verriet uns der Twitter-King im Hamburger Fruchtbureau, warum er Lederpatch-Jacketts nicht mag, Lex-Luger-Beats vermeidet und was er mit der Punkrockband Lagwagon am Hut hat.

OK KID – ZERTRÜMMERTE SCHUBLADEN
Drei Mittzwanziger in der Metropole. Zwischen Party, Musikbusiness und Kneipenrausch im szenigsten Viertel Kölns. Das waren OK KID in der Wahrnehmung der Medien im Jahr 2013, als sie mit ihrem selbst betitelten Debütalbum einer Generation eine Stimme zu geben schienen, der alle Möglichkeiten offenstehen; einer Generation, die deswegen aber auch schnell in Exzess und Ziellosigkeit abdriftet und zwischen den Extremen Euphorie und Depression hin- und herschwankt. Die Generation Y, wie sie von Soziologen getauft wurde. Doch blickt man etwas tiefer in die Materie, dann waren Jonas Schubert (MC), Moritz Rech (Keyboard und Synthesizer) und Raffael Kühle (Schlagzeug und Gitarre) nie nur ein bloßes Abbild dieser manischen Szenerien. Und sie wollten das auch gar nicht sein.

HIRNTOT RECORDS – 20.000 MEILEN UNTERGRUND
Wie viel Prozent der JUICE-Leser schon mal ein Hirntot-Records-Album gehört haben? Vermutlich weniger als zehn. Die Musik der Psychocore-Großfamilie war eben nie massentauglich. Nun rekapituliert Hirntot die eigene Geschichte mit »HT 100«, einem Labelsampler, der gleichermaßen Standortbestimmung wie Rückblick auf eine Dekade Labelgeschichte ist. Um diese auch verbal zu rekapitulieren, trafen wir uns unlängst mit Blokkmonsta, Schwartz, Rako und Hirntot-Labelmanager Nils Davis. Was sie über das hohe Gut der Kunstfreiheit und ihre Reibereien mit dem deutschen Staatsaparat zu erzählen hatten, dürfte selbst jene neunzig Prozent interessieren, die die Releases des Labels bisher nicht mal mit der Kneifzange angefasst haben.

RICK ROSS – HUSTLIN TO THE TOP
The Bawse, Officer Ricky, Rozay: Vom schwergewichtigen Newcomer zu 50 Cents Erzfeind und schließlich zum alleinigen Herrscher über das Maybach-Music-Group-Imperium – ­William Leonard Roberts II hat über die letzten zehn Jahre eine beachtliche Karriere hingelegt. Aber es gab auch eine Zeit, als Rick Ross kaum mehr war als ein Ticker, der sich hobbymäßig seine Sporen als Ghostwriter und Rapper in der lokalen Szene von Miami verdiente. Mit einem Schlag änderte sich das: »Hustlin’« verhalf Ross innerhalb kürzester Zeit zum Superstarstatus. Produziert vom Beatmaker-Duo The Runners aus Orlando, ­stellte sich der mit einem extrem basslastigen Organ gesegnete Rozay der Rapwelt auf dem Track als Highroller und Playboy mit Connections zum panamaischen Diktator ­Manuel Noriega vor. Ein Jahrzehnt später erinnert sich Rick Ross für die JUICE an den wichtigsten Song seines Lebens.

NATE57 – FLORA UND GAUNA
»Was erlauben Siebenundfünfzig?!«, hätte Giovanni Trappatoni in Anlehnung an seine legendäre Wutrede wohl gebrüllt, würde sein Herz für Deutschrap schlagen. Denn Nate57 war weg – lange, lange weg, den Reaktionen seiner Fans auf die Ankündigung seines Comebacks nach zu urteilen. Tatsächlich liegen zwischen den Releasedates von »Land in Sicht« (September 2013) und »Gauna« (März 2016) letzten Endes aber nur zweieinhalb Jahre. Im schnelllebigen Rapgeschäft nun mal reichen dreißig Monate aus, um von Hypes und Horden hungriger Newcomer überholt zu werden. Als ewiges Talent wird der mittlerweile 25-jährige Hamburger jedoch nicht in Deutschraps Annalen eingehen, da ist man sich im Hause Rattos Locos sicher. Gegengift gegen die Irrelevanz ist weder pompöse Selbstinszenierung in den Sozialen Medien noch künstlich aufgeschäumter Promo-Beef., sondern handgemachte Gauner-Mucke made in St. Pauli mit RL-Qualitätssiegel. Und die entsteht eben nicht über Nacht.

DIE WEITEREN THEMEN:
SHORTCUTS: Gibmafuffi, Haiyti, Chima Ede, A-F-R-O, Capital, Falk Schachts »Verschieden Dinge« u.v.m.
Abroo
Pillath
Yung Hurn
Andy Cooper
Little Shalimar
Tamas
Bazzazian
BJ The Chicago Kid & Anderson .Paak
Trettmann

PICTORIAL: Jamel Shabazz
KINGS OF HIPHOP: Drake

TRACKLIST JUICE EP
01. Megaloh – Absolution [JUICE Exclusive]
02. Megaloh feat. Chefket – J.N.M. [JUICE Exclusive]
03. SSIO – SIM-Karte (Borisk & DJ Razé RMX) [JUICE Exclusive]
04. SSIO – Nullkommaneun (Psaiko.Dino & DJ Razé RMX) [JUICE Exclusive]
05. SSIO – Halb Mensch, halb Nase (DJ Razé RMX) [JUICE Exclusive]

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