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JUICE Nr. 161 –- Olson, eRRdeKa, Prinz Pi (September 2014) - inkl. Keine Liebe JUICE Exclusive EP

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Beschreibung

Details

DIE THEMEN DER JUICE-AUSGABE #161

Titel: Olson, eRRdeKa und Prinz-Pi – (K)eine Liebe
Vor sieben Jahren ging Prinz Pi auf »Donnerwetter«-Tour. Damals waren Kollegah und K.I.Z. die Support-Acts. Ein Jahr später. Pi ist wieder auf Tour. Diesmal dabei: ­Maeckes & Plan B sowie Casper. Schon als Prinz Pi selbst nur ein Nischenheld und noch nicht ­einer der ­erfolgreichsten Rap-Stars des Landes war, bewies er mehrfach gutes Gespür dafür, große Talente früh zu ­erkennen. Heute protegiert Friedrich Kautz ­erneut zwei junge Rapper. Der eine, Olson, gilt schon ­lange als ­Geheimtipp und veröffentlicht im August mit ­»Ballonherz« ein hervorragendes Album, das mit stolzgeschwellter Brust den Pop umarmt. Der andere ­hingegen, ­eRRdeKa, ist ein noch unbeschriebenes Blatt, hat sich ­jedoch ­bereits von seiner Heimat Augsburg aus eine unwahrscheinlich große Fangemeinde aufgebaut und wird im ­Oktober mit seinem Debütalbum »Paradies« ­vermutlich an dem einen oder anderen hoch ­gehandelten ­Konkurrenten vorbeischießen. Bei Olson agieren Pi und sein Keine-Liebe-Team als Management, ­eRRdeKa hingegen ist der erste Künstler auf dem Indie-Label von Friedrich Kautz. Zwischenmenschlich zelebrieren Prinz Pi, ­eRRdeKa und Olson zwar die oft besungene »Crew Love«, aber ­musikalisch und künstlerisch verfolgt ­jeder von ihnen ganz eigene Ziele. Deswegen haben wir ­jedes Drittel der Keine-Liebe-Gang getrennt voneinander ­getroffen. Mit Olson und eRRdeKa sprachen wir über ihre neuen ­Alben, während wir Pi zu seiner Firma befragten und dem ­Gerücht nachgingen, ein gewisser Prinz Porno habe ein neues Release in der Pipeline.
 
Common – Home Is Where The Hard Is
Fragt man heutzutage innerhalb der Szene nach bekannten Rappern aus Chicago, dürfte vielen wohl zuallererst der Name Kanye West in den Sinn kommen. Der hat als Geburtsort zwar Atlanta, Georgia, im Pass stehen, wuchs aber im Bezirk South Shore in Chicago auf, von wo aus er dann im Alter von 19 Jahren begann, die musikalische Weltherrschaft an sich zu reißen. Doch ein anderes Kind aus Chi-Town hat die Flagge für seine Heimatstadt im Verlauf seiner inzwischen 22 Jahre anhaltenden Musikkarriere immer schon höher gehalten als jeder andere sonst: Common. Zwar verbringt Lonnie Rashid Lynn, Jr., wie Common mit bürgerlichem Namen heißt, den Großteil seiner Zeit mittlerweile in Los Angeles, doch die enge Verbindung zu seiner Heimatstadt blieb stets bestehen. Insofern erscheint es nur folgerichtig, dass der 42-Jährige der Stadt Chicago mit seinem aktuellen Album nun ein musikalisches Denkmal setzt – wenn der Grund dafür auch ein eher trauriger ist, denn: »Nobody’s Smiling«.
 
Schwesta Ewa – The Art Of Storytelling
»Cześć, du Pitschko, her mit dem Mikro!« Gute zweieinhalb Jahre sind seit dem ­zweiten Weihnachtsfeiertag 2011 mittlerweile vergangen. Und auch wenn dieser eigentlich so traute Dezemberabend dank dem Video zu »Schwätza« rückblickend tiefe Spuren in der deutschen Raplandschaft hinterlassen hat, scheint sich das Genre und seine ­Hörerschaft mittlerweile mit Schwesta Ewa arrangiert zu haben. So sehr, dass sich fast zwei Jahre nach dem »Realität«-Mixtape viele die »Entjungferung« auf ­Albumlänge ­herbeisehnen. Den Selbstzweifeln und Schlangenlinien auf dem geraden Weg zum Trotz rücken neue Rotlicht-Geschichten der Schwesta immer näher. Denn so viel ist sicher: Mehr Storys als du Lauch hat Ewa eh.
 
Nazar – Meister der Täuschung
Wenn Nazar dieser Tage sein siebtes Album »Camouflage« veröffentlicht, dann ist das nicht nur ein weiterer Baustein in seiner kontinuierlich anwachsenden Diskografie. »Camouflage« ist mehr. »Camouflage« ist genau die Platte, die dem Rapper aus Wien immer schon vorschwebte, die aufgrund mangelnder Reife, Erfahrung und Geld ­jedoch vorher schlicht und ergreifend nicht umzusetzen war. Jetzt, mit dem Budget von Universal Österreich im Rücken, dem Know-How eines gewachsenen Musikers und ­gereiften Menschen, ist diese Platte aber da. Endlich. Sein erstes zeitloses Album, wie Nazar selbstbewusst und überzeugt anmerkt. Vielfalt sei ihm dieses Mal das wichtigste gewesen, und zwar auf sämtlichen Ebenen: Beats, Lyrics, Inhalte, Features – Nazar hat durchweg aus dem Vollen geschöpft; und dementsprechend viel zu erzählen.
 
Massiv – Von Gangsta-Gesang und Gabelstaplern
Ganze zehn Jahre ist es nun schon her, dass Wasiem Taha (damals noch unter dem Künstlernamen Pitbull) mit »Zahltag« seinen ersten akustischen Actionfilm aufnahm und damit ein erstes musikalisches Lebenszeichen von sich gab. Und kaum jemand hätte wohl für möglich gehalten, dass der damals 21-jährige Rapper aus Pirmasens eben jene Karriere hinlegen würde, die er heute, besagte zehn Jahre später, sein eigen nennen darf. Nur einer hat stets an den Erfolg geglaubt: Wasiem Taha selbst. ­Heute gehört er als Massiv zu den fleißigsten Rappern des Landes, der mit »M10« dieser Tage bereits sein zehntes Soloalbum veröffentlicht. Und besagter Release sowie das runde Künstlerjubiläum bieten genug Stoff, um mit ihm ausgiebig über so ­spannende Themen wie seine neugewonnene Vorliebe für Trap-Beats, seine rudimentären ­Englischkenntnisse und seine Zeit als Gabelstaplerfahrer zu sprechen.
 
Souls Of Mischief – Die Vergangenheit ist ein Hundesohn
Was tun, wenn einem der eigene Hit zum Verhängnis wird? Als die vier High-School-Buddys Tajai, A-Plus, Phesto und Opio Anfang der Neunziger ihre Rap-Karriere ­starteten, standen die Vorzeichen mehr als gut. Als Souls Of Mischief strichen sie ­einen Deal mit Jive ein – ein Label, das bereits so unterschiedliche Größen wie DJ Jazzy Jeff & The Fresh Prince, E-40, KRS-One und nicht zuletzt A Tribe Called Quest groß gemacht hatte. An Letztere sollte nun auch das Debüt der Mischiefs, »93 ’til Infinity«, anschließen. Und tatsächlich kündigte bereits das Intro der Platte an, den hochgesteckten Zielen mit einer drückenden Bassline, Vocal-Cuts, einem obskuren Jazz-­Sample und jeder Menge Flow-Variationen womöglich gerecht zu werden. Spätestens der Opener der B-Seite aber, der Titeltrack »93 ’til Infinity«, schien den Karrierestart endgültig einzuleiten. MTV und BET nahmen das Video in ihre Rotation auf, und die Rapwelt verstand zunehmend, was es mit dem Begriff des Evergreens auf sich hat.
 
Kings of HipHop: Ice-T
Die Frage ist nicht, ob du Tracy Marrow kennst. Die Frage ist nur, woher du ihn kennst: als Detective Fin Tutuola aus »Law & Order: Special Victims Unit«? Als älteren Staatsmann, der kurz mal Beef mit Soulja Boy hatte? Als Stimme von Madd Dogg aus »GTA: San Andreas«? Aus Klassikern des Neunziger-Jahre-Gangsterkinos wie »New Jack City« oder »Trespass«? Aber das sind alles Nebenschauplätze. Natürlich kennst du ­Tracy Marrow. Den ersten Rapper aus L.A., der in New York respektiert wurde. Den ersten Rapper, der eine Heavy-Metal-Band gründete. Den ersten Rapper mit ­einer Schauspielkarriere. Den ersten Rapper, über den sich ein Präsident öffentlich ­echauffierte. Den ersten Rapper, der ein Buch schrieb. Den ersten echten Gangsta-Rapper: Ice-Motherfuckin’-T, O.G.
 
Weitere Themen der Ausgabe:
Ahzumjot
Teesy
Angel Haze
G.Eazy
Shabazz Palaces
Dilated Peoples
Ufo 361
Kalim
Saad
Ab-Soul
Blokkmonsta
B-Lash
Fuat
Graffiti: Daim

Tracklist JUICE Exclusive EP
01 – Prinz Porno – »Chillig« (JUICE Exclusive)
02 – eRRdeKa – »Schwarz Weiß« (JUICE Exclusive)
03 – Olson – »James Dean« (Brenk Sinatra Remix) (JUICE Exclusive)
04 – eRRdeKa – »Paradies« (Max Mostley Remix) (JUICE Exclusive)
05 – Prinz Pi – »Sneakerking III OG Pack«
06 – Pinz Pi – »Sneakerking III RMX Pack feat. Olson, eRRdeKA, Kamp & Kobra«

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