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Spex Nr. 363 - The Libertines (September 2015) - inkl. Spex CD #126

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Groove Ausgabe Juli/August 2016 Vinyl Special

 

Beschreibung

Details

TITEL

THE LIBERTINES: Neue Chaostheorien aus dem Punk-Container
TEXT: Torsten Groß
Man kann es kaum fassen, aber nach einer jahrelangen Irrfahrt haben sich die Libertines tatsächlich zusammengerauft, um mit Anthems For Doomed Youth ein in allen Belangen großartiges Album einzuspielen. Wir trafen Peter Doherty und Carl Barât in Paris und sprachen mit ihnen über den schwierigen Wiederannäherungsprozess der Libertines, die besondere Dynamik ihrer Freundschaft und Überlebenstipps von Keith Richards.

POPKULTUR

PEACHES: Zeit, die Stellung zu wechseln
TEXT: Ulrich Gutmair FOTOS: Roman Goebel
Peaches hat in den letzten Jahren an der Oper gesungen und zwei Musicals inszeniert. Ihr letztes Pop-Album I Feel Cream erschien vor sechs Jahren. Eine Zeit, in der Queer-Pop den Mainstream durchdrungen hat und zahlreiche von der Kanadierin inspirierte Künstler den Diskurs weiterführten. Die Antwort auf alle diese Entwicklungen ist nun ihr neues Album Rub. Die Pause von der Musik hat Peaches gutgetan. Rub klingt hochinspiriert, bissig-sarkastisch und ist produktionstechnisch auf der Höhe der Zeit.

VINCE STAPLES & NINA SIMONE: Ein ungutes Gefühl
TEXT: Dennis Pohl FOTO: G L Askew II (Vince Staples)
Schon vor 50 Jahren sang Nina Simone gegen rassistische Strukturen an, die bis heute den Nährboden für Hass und Gewalt in einer zerrissenen Gesellschaft bereiten. Jetzt wird sie dank eines Dokumentarfilms vom US-Mainstream neu entdeckt. Auf Simones Errungenschaften fußt auch die Gesellschaftskritik des jungen Rappers Vince Staples. Mit seinem Debütalbum Summertime ’06 legt er die Schattenseite zu Kendrick Lamars To Pimp A Butterfly vor. Das Modell der Galionsfigur à la Simone hält Staples jedoch für gescheitert.

GABI DELGADO: »Großzügigkeit ist geil!«
TEXT: Annika Reith FOTOS: Patrick Desbrosses
Gabi Delgado-López ist in Topform. Innerhalb von 18 Monaten hat der frühere DAF-Sänger zwei gut gelaunte, statementstarke Soloalben veröffentlicht, außerdem arbeitet er bereits am nächsten. 34 Jahre nach »Verschwende deine Jugend« sind Sparen und Spießertum für ihn noch immer große Aufreger. Ein Gespräch über die Griechenland-Krise, »Neue Deutsche Klub Musik« und die Schönheit der Verschwendung.

KADAVAR: Zurück in die Zukunft
TEXT: Dennis Pohl FOTOS: Yves Borgwardt
Von Black Sabbath über Van Halen bis in die Unendlichkeit. Die besten Jahre des Hardrock sind längst vorbei, und dennoch hat das Genre mehr Fans als viele andere. Gerade vereint die Berliner Band Kadavar drei Generationen hinter sich. Mit Gitarre, Bass und der Sehnsucht nach Einfachheit.

SKEPTA: Chefkoch der Realität
TEXT: Fatma Aydemir ILLUSTRATION: Patrick Klose
Der verstärkte Einfluss elektronischer Musik auf HipHop hat das Interesse wieder auf Grime gelenkt – das UK-Genre, das schon immer zwischen beiden Sphären oszillierte. Jetzt ist also der perfekte Zeitpunkt für eine neue Platte von Skepta. Konnichiwa wird das vierte Soloalbum des Rappers aus London heißen, dem mit »That’s Not Me« eine der besten Rap-Singles des vergangenen Jahres gelungen ist. Derzeit arbeitet Skepta mit US-Größen wie Kanye West und Earl Sweatshirt an der Platte, die noch dieses Jahr erscheinen soll.

SCHNIPO SCHRANKE VS. PISSE: Alles scheiße (außer Pisse)
TEXT: Kristoffer Cornils FOTOS: Marlen Müller (Schnipo Schranke) & Christian Werner (Pisse)
Schnipo Schranke und Pisse erzielen Achtungserfolge durch urin-affine Spießermusik. Mit dem excremental anger der Sleaford Mods hat das nichts zu tun, goldene Zeiten sehen aber tatsächlich anders aus. Das Hamburger Duo Schnipo Schranke (zugezogen) und Pisse aus Hoyerswerda (born and raised) krempeln die Ärmel hoch und schaufeln Gesamtscheiße ans Tageslicht, während sie sich Konzeptmucke und Liebesleben widmen. Was läuft da?

COLIN STETSON & SARAH NEUFELD: Ein Universum aus Zwischtönen
TEXT: Philipp Rhensius FOTOS: Mareike Foecking
An Violine und Basssaxofon tragen Sarah Neufeld und Colin Stetson zur hochkulturellen Aufwertung verschiedener Indie-Bands bei, die inzwischen zu den erfolgreichsten Popphänomenen der Gegenwart gehören. Abseits von Arcade Fire, Bon Iver und Co. pflegen sie Solo- und Duoprojekte, in deren avantgardistischer Ausrichtung sich die wahre Absicht ihres Schaffens und Könnens offenbart. Neufeld und Stetson suchen den Ton fürs Leben.

Vorspiel für HAROLD FALTERMEYER: »Der Gitarrist von Blondie war im Studio unbrauchbar«
TEXT UND MUSIKAUSWAHL: Torsten Groß FOTO: Dan Wilton
Die Zeit im Ausland hat ihn geprägt: Harold Faltermeyer würzt sein bayerisches Idiom mit zahlreichen Anglizismen, was zu einem lustigen Sprachmix führt, den wir zugunsten der Verständlichkeit eingedeutscht haben. Ohnehin ist der Münchner kein Linguist, sondern Synthesizer-Revolutionär und als kongenialer Partner von Giorgio Moroder bekannt. Nach langen Jahren in Hollywood, wo er Scores für Top Gun oder Beverly Hills Cop komponierte, lebt Faltermeyer wieder in Bayern. Wir trafen den 62-Jährigen in Tokio.

Songtextkritik: NEIL YOUNG: »Big Box«
TEXT: Thomas Vorreyer

Wie wir leben wollen N° 8: Vom Tod der Demokratie
TEXT: Robert Misik
Alexis Tsipras im Schuldnergefängnis: das Brüsseler Diktat und Wolfgang Schäubles Sturheit entlarven das wahre Gesicht zeitgenössischer europäischer Regierungsstile.

EINKLANG
Neues aus Musik, Film und Kunst

Mit Girl Band, Deradoorian, Die 80er – Figurative Malerei in der BRD, U.S. Girls, Helly Luv, Circuit Des Yeux, Frank

KOLUMNEN

TAXI FÜR RÜTZEL: Ein Hund namens Jarvis
TEXT: Anja Rützel   ILLUSTRATION: Patrick Klose

GOOD MORNING AMERICA: Liebe geht klar
TEXT: Steven Lee Beeber   ILLUSTRATION: Patrick Klose

POFALTE: Food-Revolution!
TEXT: Holger in't Veld  ILLUSTRATION: Patrick Klose

POPKULTUR

TRUE DETECTIVE: Wenn der Moment zurückstarrt
TEXT: Barbara Schweizerhof
Kaputte Typen, Südstaatendekadenz ohne Ende und jede Menge schnoddrige Lektionen in Nihilismus. Die TV-Serie True Detective kam mit ihrer ersten Staffel so hartgesotten daher wie eine Nietzsche-Gesamtausgabe und wurde auf Anhieb zum Neo-Noir-Klassiker. Jetzt ist alles neu: Personal, Schauplatz, Regie – und man will erst recht wissen, wie es in Staffel zwei weitergeht. Moloch und Dschungel werden nahtlos miteinander verbunden, die Serie wird zum Medium einer Krise der Männlichkeit. Und zum Podium für weibliche Sprücheklopferei.

PARANOIDE SPRECHBLASEN: Kleine Kulturgeschichte des Comics
TEXT: Georg Seeßlen
Comics sind die anarchischste aller Literaturformen, die immer wieder erfolgreich Zähmungsversuchen des Bürgertums getrotzt hat. Die sprechenden Bilder sind und waren zudem ein Ausdruck des jeweils herrschenden Zeitgeists, abstrahierte Realität und Spiegel der Gesellschaft in einem. Wichtig sind sie sowieso: Die paranoide Welt ist ohne Comics nicht auszuhalten.

FRANK BEHNKE: Von Monstern und Mädchen – Neue Medeamorphosen
TEXT: Thomas Hübener
Mit dem finsteren Stoff seines Romans Ich, Medea wagt sich Frank Behnke an eine der in der abendländischen Kunst meistgestalteten Frauenfiguren. Sylvia Plath und Anna Seghers arbeiteten sich dichterisch, Jean Anouilh und Hans Henny Jahnn dramatisch an der mordenden Mutter ab. Auch finden sich geniale (Pasolini) bis achtbare (von Trier) Verfilmungen. Doch alle Wege führen zurück zum griechischen Dramatiker Euripides, der in seiner im fünften Jahrhundert vor Christus entstandenen Tragödie Medeia das Motiv des Kindesmordes in den Sagenstoff einführte.

Modestrecke: Till Dawn
FOTOS: Ramon Haindl PRODUKTION: Annika Reith

Modegespräch: MICHAEL SONTAG: »Was bedeutet eigentlich Minimalismus?« 
TEXT: Annika Reith FOTO: Eva Tuerbl
Seit seinem Berliner Fashion-Week-Debüt im Juli 2009 wird Michael Sontag nicht nur von der deutschen Vogue-Chefredakteurin Christiane Arp für seine geradlinigen und raffinierten Schnitte in edlen Naturmaterialien verehrt. Der gebürtige Bayer kam 2002 nach Berlin, um an der Kunsthochschule Weißensee Modedesign zu studieren. Noch immer gilt er als einer der Hauptvertreter des Berliner Minimal Chic. Woher dieses Klischee kommt und warum es längst überholt ist, erzählt er im Gespräch.

Buchkritiken
Tilman Baumgärtel– Schleifen. Zur Geschichte und Ästhetik des Loops, Test Dept – Total State Machine, Unsichtbares Komitee – An unsere Freunde

Bilder, die die Welt bewegten: ROSEMARY'S BABY, 1968, Regie: Roman Polanski
TEXT: Drehli Robnik

Filmkritiken
Selected Works 1996 – 2014, Knight Of Cups, Maidan

KRITIKEN

Album der Ausgabe: OUGHT Sun Coming Down

Außerdem Rezensionen zu Health, Titus Andronicus, Pole, Battles, Georgia, Beach House, M.E.S.H., Sleep, Fox Millions Duo, Romano, Beirut, Vaghe Stelle, Stefan Goldmann, Fenster, Foals, Akua Naru, Albert Hammond Jr., Baio, Telepathe, Destroyer, Low, Empress Of, Petite Noir, Myrkor, Nicolas Godin, Micachu & The Shapes, Robert Forster, Helena Hauff, The Maccabees

Werke XXVI – von Diedrich Diederichsen
Mural, Pas Musique, Petrels, Möström

Odyshape – Selten gehörte Musik mit Joachim Ody
Flying Saucer Attack, Lloyd Cole, The Orb, Ozmotic, Christian Fennesz

Gegenwartskunde – Popwelt mit Klaus Walter
Nina Revisited, Dis Cover – Donna Regina As Recorded By

Punchzeilen – Rap mit Marcus Staiger
Crack Ignaz, Pilz, Said

Direct Cuts – Clubmusik mit Holger Klein
DJ Richard, John Roberts, Damiano von Erckert, Edizioni Mondo

SPEX CD 126
ZUSAMMENSTELLUNG: Daniel Gerhardt

1. Ought – »Beautiful Blue Sky«
2. Romano – »Brenn die Bank ab«
3. Georgia – »Be Ache«
4. Beach House – »Sparks«
5. Helena Hauff – »Sworn To Secrecy II«
6. Möström – »Humpty Dumpty«
7. Titus Andronicus – »Fatal Flaw«
8. Akua Naru – »Sugar (Honey Ice Tea)« (feat. Ahrel Lumzey)
9. Fenster – »Memories«
10. Petite Noir  – »Down«
11. Robert Forster – »Let Me Imagine You«
12. Gabi Delgado – »NDKM«

PERSPEKTIVE: Die Azmaris von Addis Abeba – Wachs und Gold
TEXT: Florian Sievers
Die äthiopische Kultur ist mit nichts auf dem afrikanischen Kontinent zu vergleichen: Jahrtausende alt, immer unabhängig, nie frei. Eben darum war Poesie in Äthiopien stets politisch aufgeladen, und Worte ändern hier ständig ihre Bedeutung. Über Dichtkunst, Doppeldeutigkeiten und Dissidenz in Addis Abeba, der höchstgelegenen Hauptstadt Afrikas.

Rückblende: THESSALONIKI BIENNALE Schallendes Gelächter, Schnipsel aus Geld
TEXT: Fatma Aydemir

Ausklang: SCHWEIN AUF DEM FENSTERBRETT
exklusiv für SPEX von Jonas Hofrichter

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