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Spex Nr. 366 - Flashback 2015 (Jan./Feb. 2016) - inkl. Spex CD #129

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Groove Ausgabe Juli/August 2016 Vinyl Special

 

Beschreibung

Details

SPEX N° 366, die Januar/Februar-Ausgabe 2016 – inklusive der SPEX CD 129 mit zwölf Titeln.

TITEL / SCHWERPUNKT

FLASHBACK – Jahresrückblick 2015
»Ein Scheißjahr geht zu Ende«, titelten wir im Dezember 2014 – nur um 2015 feststellen zu müssen, dass ein Scheiß­jahr selten allein kommt. Islamistischer Terror, behördliche Betriebsblindheit, wiedererstarktes Nationalistengedöns und das gute alte Allheilmittel Krieg haben die Welt noch ein paar Grad mehr in Schräglage gebracht. Wie immer ist die Frage: Was kann und sollte Pop dagegen tun?

KENDRICK LAMAR, D'ANGELO & SCHWARZE PROTESTMUSIK: Sprung von der Traumschippe
TEXT: Daniel Gerhardt
Amerikas Gesetzesvollstrecker haben ihre Arbeit auch 2015 mit Betonung auf dem zweiten Teil der Jobbeschreibung erledigt. Anders als in den Vorjahren provozierten Staat und Polizei mit ihrem Vorgehen gegen junge  Afroamerikaner jedoch herausragende musikalische Reaktionen. Kendrick Lamar und D’Angelo fordern die Kontrolle über den schwarzen Körper zurück,Kamasi Washington intoniert einen unerhörten Jazz­-Protest, und Santigold blickt in die postnukleare Zukunft.

SANTIGOLD: »Amerika ist klar geteilt«
TEXT: Sonja Eismann
Die aus Philadelphia stammende Musikerin Santi White fragt sich, ob wir uns in 50 Jahren alle gegenseitig zerstört haben.

KAMASI WASHINGTON: »Rassismus ist Teil meines Lebens«
TEXT: Torsten Groß FOTO: Claudia Rorarius
Er spielte Saxofon auf Kendrick Lamars To Pimp A Butterfly, mit The Epic gelang ihm eines der heraus­ragenden Alben des Jahres. Aufgewachsen ist Kamasi Washington in Inglewood, einem jener Teile von Los Angeles, in denen ein schwarzes Leben noch nie viel wert war. Ein Gespräch über strukturellen Rassismus, die Segnungen des Internet und die Kraft der Musik.

TA-NEHISI COATES: Im Land der Schlafwandler
TEXT: Daniel Gerhardt
Keine Hoffnung, keine Träume: Mit dem aufwühlenden Erlebnisbericht Between The World And Me schreibt Ta-Nehisi Coates das Märchen von Amerikas post-racial society ins Grab.

SADIK AL-AZM: »Das blonde Biest ist erschöpft«
TEXT: Laura Pannasch FOTOS: Christoph Mack
Als wir Sadikal­ Azm zum letzten SPEX­-Gespräch baten, geschah dies im Nachhall des sogenannten Arabischen Frühlings. Zwar deutete sich da sChaos, in dem die Heimat des syrischen Philosophen versinken sollte, bereits damals an, das Gespräch war aber noch von Hoffnung geprägt. Ganz anders die Voraussetzunge nnun: Al­-Azm beschreibt, warum einige Syrer aufgrund der Anschläge von Paris»Schadenfreude« empfinden könnten. Seine Einblicke in das syrische Drama offenbarenden Zynismus von Großmachtpolitik und Krieg.

LINKER POPULISMUS
TEXT: Pascal Jurt
2015 war auch das Jahr, in dem auf einmal von Leuten, die längst in perfekt gemachten Betten schlafen, der Ruf nach einem »linken Populismus« laut wurde.

AUF DEM RECHTEN AUGE BLIND
TEXT: Thomas Vorreyer
Als wir Sadikal­ Azm zum letzten SPEX­-Gespräch baten, geschah dies im Nachhall des sogenannten Arabischen Frühlings. Zwar deutete sich da sChaos, in dem die Heimat des syrischen Philosophen versinken sollte, bereits damals an, das Gespräch war aber noch von Hoffnung geprägt. Ganz anders die Voraussetzunge nnun: Al­-Azm beschreibt, warum einige Syrer aufgrund der Anschläge von Paris»Schadenfreude« empfinden könnten. Seine Einblicke in das syrische Drama offenbarenden Zynismus von Großmachtpolitik und Krieg.

HOLLY HERNDON & MATHEW DRYHURST: Die Polyfonie der Gegenwart
TEXT: Kristoffer Cornils FOTOS: Roman Goebel
Holly Herndon und Mathew Dryhurst, denen mit Platform eines der radikalsten und besten Alben des Jahres gelungen ist, denken und handeln weder utopisch noch dystopisch, sondern komplex. So fluide ihr Wirken zwischen Pop und Experiment, Technologie und Kunst oder Kritik und Optimismus auch wirkt: Dahinter steht ein klare Haltung.

KILLT STREAMINGDIENST DEN PLATTENSTAR?
TEXT: Malakoff Kowalski
Die Diskussion um Streamingdienste wurde 2015 von Urhebern und Schallplattenliebhabern mit maximaler Intensität geführt. Sie begreifen den Datenstrom als ein Werk des Teufels. Unser Autor, seinerseits Schöpfer musikalischer Werke, ist gegenteiliger Meinung. Ein Plädoyer für Streaming.

YOUTUBE-STARS: Das hat die kleine Maus verdient
TEXT: Anja Rützel
YouTube feierte 2015 zehnten Geburtstag. Ein Datum, das vor allem folgende Erkenntnis bringt: Noch nie lagen Junge und Nicht-mehr-ganz-so-Junge popkulturell so weit auseinander. Eine Spurensuche.

JAMIE XX: »Wir sind andere Menschen geworden«
TEXT: Dennis Pohl FOTOS: Linda Brownlee
Mit In Colour gelang Jamie xx eines der inspiriertesten Alben des Jahres. Urlaub gab es danach nicht: Wenn Jamie Smith nicht gerade von einem DJ­-Gig zum nächsten eilt, beschäftigt er sich mit dem, worauf die meisten Leute immer noch gespannter sind als auf alles andere, was der 27­-Jährige macht: das neue Album seiner Band The xx. Für SPEX legte er eine kurze Pause ein.

DIE SACHE MIT DEN WERTEN
TEXT: Torsten Groß
Das Deutschland der Nachkriegsordnung ist 2015 endgültig in der Realität angekommen. Keiner kann mehr wirklich sagen, wofür »wir« eigentlich stehen.

MODE & FEMINISMUS: Das andere F-Wort
TEXT: Diana Weis
Die Modeindustrie lebt davon, dass sich Frauen nie vollkommen fühlen. Kann sie dennoch feministisch sein?

PHILIPP RUCH / ZENTRUM FÜR POLITISCHE SCHÖNHEIT: »Moral muss weh tun!«
TEXT: Aram Lintzel FOTOS: Ali Ghandtschi
Die Aktionen des Zentrums für Politische Schönheit (ZPS) thematisieren Ungeheuerlichkeiten wie Waffen­ exporte oder die europäische Abschottungspolitik. Im Sommer dieses Jahres sorgte »Die Toten kommen« für Aufsehen: Das ZPS hatte die Leiche einer auf der Flucht übers Mittelmeer ertrunkenen Frau nach Berlin gebracht, um sie dort beerdigen zu lassen. Wir sprachen mit Philipp Ruch, dem künstlerischen Leiter des ZPS, über Moral, Geheimhaltung und Politiker in der Kunst­galerie.

PARIS UND DIE FOLGEN
TEXT: Cord Riechelmann
Es war die grauenvolle Klammer eines Jahres, das ohnehin im Zeichen höchster Unruhe stand: Gleich zweimal wurde Paris vom islamistischen Terror heimgesucht, einmal zu Beginn, einmal gegen Ende 2015. François Hollandes Reaktion ist emotional verständlich, aber dennoch unklug.

LEMMY KILMISTER: »Du kannst Rock'n'Roll nicht mit Gewehren stoppen«
TEXT: Ulrich Gutmair FOTO: Robert John
Wenn nichts dazwischen kommt, wird 2015 als das Jahr in die geschichte eingehen, in dem Lemmy Kilmister tatsächlich 70 geworden ist. Heiligabend ist es soweit, die Chancen stehen gut: nach gesundheitlichen Problemen ist er zur Zeit wieder mit Motörhead auf Tour. Neben dem Rock’n’Roll gilt seine private Leidenschaft vor allem den Vernichtungskriege ndes 20. Jahrhunderts und der Nazizeit. Aus aktuellem Anlass sprachen wir mit Lemmy über Krieg, Terror und sein eisernes Kreuz.

TSIPRAS AUF DER ACHTERBAHN
TEXT: Robert Misik
Ist linkes Regieren in Europa verboten? Wie die kontinentalen Machteliten Alexis Tsipras und seine Partei Syriza in die Knie zwangen – und die Griechen ihn trotzdem wiederwählten.

ALLE MAUERN
TEXT: Arno Raffeiner
Der Ort, an dem sich Drinnen und Draußen und Rechts und Links treffen, hat wieder einen Namen: Zaun.

ASIEM EL DIFRAOUI: »Bisschen Bomben, bisschen Grenzen dicht – ich fürchte, das wird nicht reichen.«
TEXT: Torsten Groß
Während der Anschläge von Paris saß Asiem El Difraoui zwei Kilometer vom Club Bataclan entfernt mit Freun­ den beim Essen. Der Deutsch-­Ägypter lebt seit 25 Jah­ren in der französischen Hauptstadt. El Difraoui – Poli­tologe, Dokumentarfilmer, Buchautor, Dschihad­-Experte – hat schon einiges erlebt, der 50-­Jährige arbeitete als Kriegsreporter. Paris war für ihn trotzdem ein Wende­punkt. Ein Gespräch über das Zeichensystem islamis­tischer Bewegungen und deren popkulturelle Referenzen.

MIRANDA JULY: Das Unbehagen und die Geschlechter
TEXT: Annika Reith FOTO: Elizabeth Weinberg
Mit ihrem Romandebüt Der erste fiese Typ gelang ihr die literarische Überraschung des Jahres 2015, und plötzlich war Miranda July überall. Inzwischen gilt sie als die Generalistin des hippen US-­amerikanischen Indietums. An ihrer weirdness scheiden sich indes die Geister.

SEX FÜR ALLE!
TEXT: Jaqueline Krause-Blouin
Und wie geht’s jetzt weiter? Für Ungeduldige, die nicht auf den SPEX-Jahresrückblick 2016 warten wollen, konsultierten wir eine Wahrsagerin.

CHARTS 2015
Die SPEX-Alben des Jahres, die Lesercharts und die die Bestenlisten der Autorinnen & Autoren.

POPKULTUR

SUEDE: Die Macht der Nacht
TEXT: Torsten Groß FOTOS: Roman Goebel 
Natürlich haben Suede das neben Grunge und Techno wichtigste Pop-Movement der Neunziger nicht erfunden. Aber ohne sie hätte es Britpop nicht gegeben: Die Londoner waren die ersten, die 1993 mit einem später standardisierten UK-Erfolgs-Triple nach ganz oben stürmten. Rekordverkäufe fürs Debüt, Mercury Prize, große Titelgeschichten nicht nur im NME, aber vor allem da. 22 Jahre später hatte man nicht mehr unbedingt mit der seit 2010 wiedervereinigten Band gerechnet. Jetzt hat sie überraschend ihr bestes Album seit Dog Man Star aufgenommen. Wir trafen Sänger Brett Anderson in London und Berlin.

ANIMAL COLLECTIVE: Warum nicht
TEXT: Daniel Gerhardt FOTOS: Maximilian Mouson STYLING: Ella Josephine Ebsen
Während andere an der Abschaffung des Körpers arbeiten, würde Noah Lennox gern seine eigene Band auslöschen. Mit ihrem elften Album Painting With betreiben Animal Collective Sinnkrisenprävention und versuchen sich dort neu zu verorten, wo es noch keine Musikgeschichte gibt. Helfen sollen der einflussreichen Nichtrock-Band dabei Sportsgeist, Höhlenmenschen, die Ramones – und bald vielleicht auch Virtual-Reality-Brillen.

SAVAGES: Die Chancen der Nostalgie
TEXT: Annika Reith FOTOS: Dan Wilton
Um den Rock’n’Roll ist es derzeit wieder einmal schlecht bestellt. Das macht aber nichts, ganz im Gegenteil: Für Savages gehört dieser Abwärtstrend zum Konzept. Auch mit ihrem zweiten Album Adore Life versucht sich die Band aus London an einer Weitererzählung des Mythos, der die Klischees clever für sich nutzt.

DAUGHTER: Möglichkeit einer Flucht
TEXT: Jennifer Beck FOTOS: Mark Pillai
Zwei Jahre nach dem ersten Brocken If You Leave sind die promoter of sadness zurück, um unsere Zeit zu verschwenden. Der Folk der Londoner Band ist zum Über-Folk herangereift, die Bedürfnisse von Sängerin Elena Tonra sind hingegen weiterhin irdischer Natur: Irgendwo hingehören – das wäre doch mal was.

Vorspiel für BLAINE R. REININGER: »Er war schwarz. Er war schwul. Er schrie
die ganze Zeit.«
TEXT UND MUSIKAUSWAHL: Max Dax FOTO: Luci Lux
Inspiriert von Allen Ginsberg, David Bowie und John Cage gründeten Blaine L. Reininger und Steven Brown 1978 die No-Wave-Band Tuxedomoon. Nach zahlreichen Solo- und Gastauftritten auf Alben anderer Musiker arbeitet Reininger seit 2004 auch wieder mit Tuxedomoon. Das SPEX-Vorspiel mit dem wegweisenden Underground-Musiker war ein Novum in der Geschichte dieser Rubrik: Reininger wählte die besprochene Musik selbst aus.

 

EINKLANG
Neues aus Musik, Film und Kunst

Mit Ornella Fieres, Lea Porcelain, Sunflower Bean, Julien Baker, Junglepussy, Anomalisa, The Big Short,

POPKULTUR

LEONARDO DICAPRIO – THE REVENANT: »Ich wusste, ich muss mich mit den Elementen aussetzen.«
TEXT: Patrick Heidmann
Müde sieht Leonardo DiCaprio aus. Das passt gut zu seinem neuen Film The Revenant – Der Rückkehrer, Alejandro González Iñárritus auf wahren Begebenheiten beruhender Geschichte des Trappers Hugh Glass. Der muss sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts zunächst mit seinem Sohn und einigen finsteren Begleitern, schließlich aber mutterseelenallein und schwer verletzt durch die Wildnis Nordamerikas schlagen. DiCaprio ging für den Dreh an seine Grenzen, die Strapazen stecken ihm Wochen später beim Gespräch in einer New Yorker Hotelsuite noch in den Knochen. Den dringend nötigen Urlaub hat er für das Interview trotzdem gerne unterbrochen. Selten, sagt er, war er auf einen Film stolzer.

THE HATEFUL EIGHT: Knöchelsandwich gefällig?
TEXT: Anja Rützel
Jeder Dialog ein Boxkampf. Einem Backpfeifen-Einzeiler folgt der nächste, kleine Vorstellungsrunden arten aus zu Schwadronage-Faust-Duellen. Sieger im Ring bleibt dabei immer derselbe: Regisseur und Drehbuchautor Quentin Tarantino. Wir schauen dem King of Schnoddrigkeit und dem Meister der Abschweifung auf die Finger, genauer: auf das Skript seines Ensemble-Schnee- Westerns The Hateful Eight.

 

 

 

Filmkritiken
Carol, Im Schatten der Frauen, Cementery Of Splendor

KRITIKEN

Album der Ausgabe: DAVID BOWIE Blackstar

Außerdem Rezensionen zu Arca, Hinds, Fat White Family, Junior Boys, Le1f, Jenny Lee, Richard Dawson, Tortoise, Lucrecia Dalt, Egisto Macchi, Bloc Party, Various, Tindersticks, John Cale, Freddie Gibbs, Nevermen, Turbostaat, Eleanor Friedberger, The Spook School, Phall Fatale, Shearwater, Get Well Soon, Bernd Begemann & Die Befreiung,

Odyshape – Selten gehörte Musik mit Joachim Ody
Max E. Keller, Bernd Kistenmacher, Grenzen

Gegenwartskunde – Popwelt mit Klaus Walter
Judy Dyble, Wreckless Eric

Punchzeilen – Rap mit Marcus Staiger
Prinz Pi, Juse Ju, Prezident und Kamikazes

Direct Cuts – Clubmusik mit Holger Klein
Dieter Bowie, Andy Vaz, Syracuse, B12

SPEX CD 129
ZUSAMMENSTELLUNG: Daniel Gerhardt

1. Eleanor Friedberger – »He Didn't Mention His Mother«
2. Fat White Family – »Whitest Boy On The Beach«
3. Block Party – »The Godd News«
4. Lea Porcelain – »Bones«
5. Junior Boys – »Over It«
6. Arca – »Soichiro«
7. Richard Dawson – »Poor Old Horse«
8. Sunflower Bean – »Wall Watcher«
9. Shearwater – »Quiet Americans«
10. Tindersticks – »We Are Dreamers!« (feat. Jehnny Beth)
11. Phall Fatale – »Funny Money«
12. Tortoise – »Gesceap«

 

Ausklang: HOME REMEDY KIT
exklusiv für SPEX von Kati von Schwerin

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