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Groove Nr. 169 - Kink (November/Dezember 2017)

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Groove Ausgabe Juli/August 2016 Vinyl Special

 

Beschreibung

Details

Titelgeschichte

 

KiNK: Ein bisschen heißer machen

Kein Live-Act genießt die Musik auf der Bühne so sehr wie KiNK. Der Musiker aus Bulgarien hämmert auf die Geräte ein, grinst verschwörerisch in die Crowd und reicht seinen Controller in das Publikum, um die Fans am Spaß teilhaben zu lassen. Gleichzeitig lebt der Mann bis heute ziemlich zurückgezogen in Sofia. Wir nehmen die Veröffentlichung seines zweiten Albums zum Anlass, uns von dem Musiker sein Leben in der Hauptstadt Bulgariens zeigen zu lassen.

Titelgeschichte

Das Nachtleben und seine Folgen: Stress, lass nach!

Der Balance der Arbeitsrealität vieler DJs, zwischen dem Nightlife auf der einen und gesunder Lebensführung auf der anderen Seite, haben wir in dieser Ausgabe ein 14-seitiges Special gewidmet. Hier spricht etwa Âmes Kristian Beyer, der seit 15 Jahren professionell auflegt, mit der viel gebuchten Newcomerin Peggy Gou darüber, wie sie DJ-Jetset und Alltag miteinander verbinden. Der ehemalige Betreiber des Amsterdamer Clubs TrouwOlaf Boswijk, schildert, wie der Clubstress ihn dazu brachte, seinen Job zu wechseln und der Freiburger Produzent und DJ Borrowed Identity berichtet über sein Leben mit Tinnitus. Von den teils starken psychischen Problemen,unter denen viele Künstler leiden, spricht Luke Slater. Überraschend offen erzählt er im Interview davon, was für Techniken er erlernt hat, um mit seiner manischen Depression umzugehen.

Porträts und Features

Kaitlyn Aurelia Smith: Wir Menschenkinder

Die Musik von Kaitlyn Aurelia Smith lässt sich keinem Genre zuordnen. Es geht ihr aber ohnehin um etwas Universelleres: Auf ihrem aktuellen Album The Kid verwebt sie Synthesizer, Bläser und Gesang zu einem pulsierenden Geflecht, das nichts weniger erforscht als das Menschsein.

keinemusik: Crew-Love gegen Ego-Rausch

Wer seine Rechnung bisher ohne das Berliner Label um Rampa&ME und Adam Portgemacht hat, sollte das bald nachholen. Besonders mit ihren Eigenproduktionen, deren Afrohouse-Elemente und zielsicher eingesetzte Synth-Melodien mittlerweile auf jeder größeren Tanzfläche der Welt das Euphorie-Level heben, setzen die keinemusik-Betreiber eigene Akzente. Jetzt erscheint ein erstes gemeinsames Album – eine unverkopfte, aber dennoch ambitionierte Angelegenheit.

Karl Bartos: „Bei Kraftwerk haben wir zusammen gespielt wie Kinder“

15 Jahre lang war Karl Bartos Teil des „klassischen Line-ups“ von Kraftwerk und prägte als Schlagzeuger und Ko-Komponist deren Musik Ende der 70erund Anfang der 80er-Jahre entscheidend mit. Nach seinem Ausstieg 1990 arbeitete er mit Musikern wie Bernard Sumner und Johnny Marr und veröffentlichte drei Soloalben. Anlässlich des Erscheinens seiner Autobiografie Der Klang der Maschine sprachen wir mit Karl Bartos über sein Verhältnis zu Ralf Hütter, was Kraftwerk so besonders machte und seinen „Numbers“-Beat, dem wohl am häufigsten gesampleten elektronischen Beat überhaupt.

Salon des Amateurs: Kleiner Raum, große Strahlkraft

Seit seiner Gründung im Jahr 2004 hat die Düsseldorfer Clubbar Salon Des AmateursBands, DJs und ProduzentInnen hervorgebracht, die schon lange nicht mehr nur in ihrer Heimat spielen. Schuld daran ist nicht allein die Musik, sondern vor allem eine künstlerische Haltung, die wenig mit dem herkömmlichen Begriff von Club gemein hat. Wir trafen Tolouse Low TraxVladimir Ivkovic sowie Jan Schulte und porträtieren das Label Themes For Great Cities.

Claro Intelecto: Zurück aus dem Zeugenschutzprogramm

Auch ohne regelmäßigen Output konnte der britische Technoproduzent Mark Stewart alias Claro Intelecto dem Genre dieses gewisse Quantum Soul verabreichen, das seine opulent arrangierten Tracks zwischen Deep House, Detroit Techno und dubbiger Staffage wie ein Markenzeichen durchzieht. Nach seinem Meisterwerk Reform Club von 2012 kehrt der Mann aus Manchester mit einer neuen LP zurück.

Außerdem: Gestalter: Super Quiet, Coldcut; Clubsteckbrief: Paloma Bar (Berlin); Letzte Fragen: LindstrømVeranstaltungenHotze

Warm-Up

Der große Groove-Leserpoll 2017Label: Slow LifeA DJ’s DJ: Anja Schneider über DJ KozeKurzporträtsIbeyiPhil MoffaMall GrabAm Deck: Sedef Adasi (Augsburg); Pinnwand; Mein Plattenschrank: Special RequestKolumne I Care Because You Don’t: Braucht die elektronische Szene ihren eigenen Musikpreis?; Meine Stadt: Helena Hauff über Hamburg; Reaktionen; Literatur: Daniel Miller, Terry Burrows – Mute Records. Die Geschichte eines Labels und Karl Bartos – Der Klang der Maschine

Technik

Studiobericht: SiriusmoMaking-of: Extrawelt über „2084“; Technik-Reviews:Omnitronic TRM-202 MK3 (2-Kanal Rotary Mixer), Native Instruments Maschine MK3 (Music Production Workstation), PPG Infinite (iOS Wavetable Synthesizer)

Reviews & Charts

Top 30DJ-ChartsPlatten der Ausgabe (Album: Call Super – Arpo (Houndstooth); Compilation: Funkadelic Reworked By Detroiters (Westbound); Singles: Anno Stamm, Helena Hauff, Minor Science, Red Axes), TonträgerDJs empfehlen: Fango, Mirko Loko

Groove CD 78

01. Richard Horowitz – Eros Never Stops Dreaming
02. Acid Jesus – Starseed
03. Bufiman – Peace Moves
04. Extrawelt – Hail The Whale
05. Anno Stamm – Do Yoused To Go
06. KiNK – Teo Techno (Groove Edit)
07. Kirk Degiorgio – Acid Symphony (John Beltran Remix)
08. Claro Intelecto – Through The Cosmos
09. Call Super – I Look Like I Look In A Tinfoil Mirror
10. Kaitlyn Aurelia Smith – An Intention

Zusammenstellung: Thilo Schneider
Cover-Gestaltung: Super Quiet

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